Roséwein

Roséwein

Roséwein kaufen: Frisch, fruchtig und voller Sommer

Ob zartrosa Cinsault, fruchtiger Weißherbst vom Spätburgunder, Muskat-Trollinger aus Württemberg oder ein Rosato aus dem Salento: Bei uns findest du Roséweine für jeden Geschmack, trocken, halbtrocken und lieblich. Entdecke frische Sommerweine und besondere Spezialitäten direkt aus den Weingütern. Stöbere jetzt durch unser Sortiment und bestelle deinen Lieblings-Rosé bequem online.

Die Roséwein Rebsorten:

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Roséwein kaufen: Der Sommerwein für jede Jahreszeit

Roséwein ist längst mehr als ein Kompromiss zwischen Rot und Weiß. Er hat sich als eigenständiger Weinstil etabliert: frisch wie ein Weißwein, fruchtig wie ein Rotwein, dabei leicht, vielseitig und unkompliziert. In Deutschland machen Roséweine laut Deutschem Weininstitut inzwischen rund 12 Prozent aller Weinkäufe aus. In unserer Kategorie findest du Roséweine direkt vom Winzer, von klassischen deutschen Weißherbsten bis zu Rosés aus den großen Weinländern Europas.

Wie wird Roséwein hergestellt?

Roséwein entsteht aus roten (blauen) Trauben, deren Saft von Natur aus fast farblos ist. Die Farbe stammt aus der Beerenschale. Je kürzer der Kontakt, desto heller der Wein. Es gibt drei gängige Verfahren:

  • Direktpressung: die roten Trauben werden unmittelbar nach der Ernte gepresst. Der Wein wird blass, zart und fein, sehr hochwertige Rosés entstehen fast immer so.
  • Maischestandzeit (Mazeration): die Trauben bleiben kurz auf der Maische, bevor sie gepresst werden. Der Rosé bekommt mehr Farbe und Aroma.
  • Saftabzug (Saignée): bei der Rotweinbereitung werden 10 bis 15 Prozent des Mostes abgezogen und als Rosé vergoren. Der Rosé ist dabei ein Nebenprodukt, der Rotwein wird konzentrierter.

Die Trauben werden für Rosé oft bewusst früh gelesen, damit die Säure frisch bleibt und der Alkoholgehalt niedrig.

Rosé, Weißherbst, Rotling und Schillerwein: Was ist der Unterschied?

Auf deutschen Etiketten begegnen dir mehrere Begriffe für rosa Weine:

  • Roséwein: aus roten Trauben, sortenrein oder als Cuvée mehrerer roter Sorten. Weiße und rote Trauben dürfen nicht gemischt werden.
  • Weißherbst: ein deutsches Qualitätsmerkmal. Er muss zu 100 Prozent aus einer einzigen roten Rebsorte und aus einer Lage stammen, die Rebsorte steht auf dem Etikett, meist Spätburgunder oder Portugieser.
  • Rotling: eine Mischung aus roten und weißen Trauben, die vor der Gärung vermischt werden. Weinrechtlich ist er kein Rosé, er sieht aber ähnlich aus.
  • Schillerwein: der traditionelle Rotling aus Württemberg, ohne vorgeschriebene Rebsorten.
  • Badisch Rotgold: der Rotling aus Baden, der nur aus Grauburgunder (mindestens 51 Prozent) und Spätburgunder besteht.
  • Schieler: der regionaltypische Rotling aus Sachsen.

Roséwein trocken, halbtrocken oder lieblich

Je nach Restzucker findest du bei uns alle Stilrichtungen:

  • Trockene Rosés: frisch, klar und ideal zum Essen, besonders im blassen Provence-Stil.
  • Halbtrockene (feinherbe) Rosés: mit leichter Süße, besonders harmonisch und vielseitig.
  • Liebliche Rosés: mit spürbarer Süße, beliebt als Aperitif und Sommerwein.

Rosés haben meist wenig Säure und Gerbstoffe, deshalb wirken sie weich und zugänglich. Es gibt helle, zarte Rosés mit Aromen von Erdbeere, Himbeere und Blüten und kräftige, fruchtige Rosés mit mehr Farbe, roter Beerenfrucht und Würze.

Die wichtigsten Rebsorten für Roséwein aus Deutschland

  • Spätburgunder: der Klassiker für Weißherbst und Rosé, fein, fruchtig und elegant.
  • Portugieser: leicht, hell und süffig, rund 2.200 Hektar (2023). Als Rosé und Weißherbst mit Aromen von roter Johannisbeere, Erdbeere und Sauerkirsche.
  • Dornfelder, Domina und Regent: farbstarke Sorten, die kräftig-fruchtige Rosés ergeben.
  • Heroldrebe: die fast vergessene Sorte aus Württemberg, vor allem als milder, fruchtiger Rosé und Weißherbst beliebt.
  • Muskat-Trollinger, Trollinger, Schwarzriesling: württembergische Sorten, die als duftige Rosés und Rosé-Secco überzeugen.

Die meisten deutschen Roséweine kommen aus der Pfalz, Baden und Rheinhessen. Nahezu die Hälfte der in Deutschland verkauften Rosés stammt aus inländischer Erzeugung.

Roséwein aus aller Welt

Rosé wird inzwischen in jedem Weinland produziert. Weltweit macht er rund 9,5 Prozent der Stillweinproduktion aus, Frankreich liefert etwa 30 Prozent, gefolgt von Spanien, den USA und Italien. Bei uns findest du Rosés aus den klassischen Roséregionen:

  • Frankreich: Provence-Rosés mit Cinsault und Grenache, Rosé d'Anjou aus der Grolleau von der Loire, dazu Rosés aus dem Languedoc.
  • Italien: kräftige, fruchtige Rosatos aus Apulien, etwa aus Negroamaro, sowie Rosés aus Sizilien und Venetien.
  • Spanien: Rosados aus Garnacha, Tempranillo und Monastrell.

Roséwein richtig genießen

  • Trinktemperatur: laut Deutschem Weininstitut sind 9 bis 13 °C ideal. Zu warm serviert verlieren Rosés ihre Frische.
  • Jahrgang: Rosés trinkt man in der Regel jung, innerhalb von ein bis zwei Jahren, um die frische Frucht zu genießen.
  • Glas: ein Weißweinglas mit mittlerer Öffnung lässt die zarten Aromen zur Geltung kommen.
  • Bowle: Rosé und Weißherbst sind hervorragende Partner für eine frisch-fruchtige Sommerbowle.

Roséwein und Essen: Was passt wozu?

  • Salate, Antipasti und Vorspeisen: trockene, frische Rosés.
  • Fisch, Meeresfrüchte und Geflügel: Rosés aus Cinsault oder Spätburgunder.
  • Asiatische Küche, Curry und Thai-Gerichte: der geringe Gerbstoffgehalt macht Rosé zum idealen Partner für würzige und scharfe Gerichte.
  • Grillen, Flammkuchen und Vesper: Weißherbst und kräftige Rosés.
  • Obstdesserts und Sommerbowlen: liebliche, fruchtige Rosés.

Häufige Fragen zu Roséwein

Wie schmeckt Roséwein?

Roséwein schmeckt frisch und fruchtig, meist nach Erdbeere, Himbeere, Kirsche und Blüten, mit weniger Gerbstoffen als Rotwein.

Was ist der Unterschied zwischen Rosé und Weißherbst?

Ein Weißherbst muss zu 100 Prozent aus einer einzigen roten Rebsorte und aus derselben Lage stammen und trägt die Rebsorte auf dem Etikett. Ein Rosé darf auch eine Cuvée aus mehreren roten Sorten sein.

Wie wird Roséwein gemacht?

Meist durch Direktpressung roter Trauben, durch kurze Maischestandzeit oder durch Saftabzug (Saignée) bei der Rotweinbereitung.

Ist Rosé ein Mix aus Rot- und Weißwein?

Nein, Rosé entsteht aus roten Trauben. Die Mischung aus roten und weißen Trauben heißt Rotling oder Schillerwein, weinrechtlich ist sie kein Rosé.

Bei welcher Temperatur trinkt man Roséwein?

Ideal sind 9 bis 13 °C.

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